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Fotoprojekt: Geschichten in Bildern vom Alleinerziehen

Laufzeit

seit 2025

Ziele

Sensibilisierung der Lebensrealitäten Alleinerziehender, Sichtbarkeit, Selbstermächtigung und künstlerische Auseinandersetzung und Darstellung des Begriffs "allein_erziehend"

Gefördert durch

JFSB-Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: Berliner Funkeln

Zielgruppe

Personen, die ihre Kinder alleine erziehen oder begleiten – in unterschiedlichen Lebensmodellen

Wirkung

Im Rahmen des Projekts entstand eine Wanderausstellung mit Texten und Performances, welche die vielfältige Lebensrealität von Alleinerziehenden in unterschiedlichen Formaten selbstbestimmt darstellt

Projekt Bild
Projekt Bild

Projekthintergrund

Im Rahmen eines sechsmonatigen Projekts haben sich zehn Einelternfamilien in Gruppenworkshops bei SHIA e.V. und in individueller fotografischer Begleitung durch Julia Vogel mit dem Thema „allein-erziehen“ auseinandergesetzt. Begleitend entstand ein Schreibworkshop, in dem Texte zu den Bildern entwickelt wurden. Ziel des Projekts und der Ausstellung ist es, Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und Solidarität untereinander zu stärken.

In Berlin lebt fast jede dritte Familie mit Kindern in einer Einelternkonstellation. Und doch bleibt ihr Alltag oft unsichtbar. Gefördert durch das Programm „Berliner Funkeln – Förderung von Projekten für Familien“ der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin wurden 10 Einelternfamilien fotografisch begleitet. Die Ausstellung zeigt berührende Momentaufnahmen und überraschende Blickwinkel jenseits von Klischees. Die portraitierten Personen gewähren Einblicke in ihren Alltag und in das was meist übersehen wird: Momente, Beziehungen, Routinen, Herausforderungen – und neue Perspektiven. Bilder einer Lebensform, die viele betrifft, aber selten im Fokus steht.
Wichtig war hierbei ein partizipatives und selbstbestimmtes Vorgehen: Die Eltern haben selber entschieden, dass aus den Fotos eine Ausstellung entsteht und haben ein professionelles Rahmenprogramm mit Lesungen und Performances gestaltet.

Wirkung

Bisherige Stops der Wanderausstellung waren:

  • In der Mark-Twain-Bibliothek in Berlin
  • beim Equal Care Day im Museum der Arbeit in Hamburg
  • sowie in den Räumen bei SHIA e.V. Berlin – im Rahmen einer Vernissage und einem Perfomancenachmittag

Zudem werden die Fotos für Sichtbarkeitsarbeit genutzt – beispielsweise für öffentlichkeitswirksame Aktionen im öffentlichen Raum am 8. März, bei der 100.000 Mütter-Kampagne.

Ein Fotokatalog dokumentiert die Ausstellung und ist gegen Spende bei SHIA e.V. zu erhalten.

Ziele

Mutterschaft im Allgemeinen und Solo-Mutterschaft im Besonderen ist im öffentlichen Raum und auch in der Kunst unterrepräsentiert. Die fotografische Auseinandersetzung mit dem Begriff “alleinerziehend” dient der Aneignung und Rückeroberung.Welche Geschichten werden über uns erzählt? Welche Geschichten wollen wir von uns selber erzählen? Welche Bilder über uns herrschen vor? Mit welchen identifizieren wir uns? Von welchen wollen wir uns lösen und wo wollen wir neue Bilder erzeugen?

Vor allem aber geht es dabei um die Sensibilisierung für die Lebenslage von Allein-Erziehenden, und der damit einhergehenden Sichtbarkeit und Selbstermächtigung. Und nicht zuletzt um Lobbyarbeit und und Aufmerksamkeit für die Bedarfe von Einelternfamilien.

Zielgruppe

Das Fotoprojekt und die damit einhergehende Ausstellung spricht Personen, die ihre Kinder alleine erziehen oder begleiten in ganz unterschiedlichen Lebensmodellen an – und bildet sie ebenso ab:

Solo-Mütter nach Samenspende, Alleinerziehende, getrennterziehende, queere Eltern. Menschen, die das Gefühl haben, dass ihre Lebensrealität unter repräsentiert ist, nicht sichtbar ist oder „falsch“ erzählt wird.  Personen, die sich mit der Fremdbeschreibung „Alleinerziehend“ kritisch auseinandersetzen möchten,  sich in einem empowernden Gruppen und Einzelprozess selbstbestimmt eine stimmige Selbstbezeichnung zurückerobern möchten und ihre eigenen Geschichten erzählen möchten.

Projekt Gruppenbild
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